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Liebe Eltern der jungen Bürgeler Schachfreunde,

auf diesen Seiten finden Sie die wichtigsten Informationen bezüglich des schachlichen Strebens der Bürgeler Kinder und Jugendlichen. Falls zuätzliche Fragen bestehen bin ich unter 03641-217533 rund um die Uhr erreichbar. Natürlich auch per Mail.

Antworten auf ihre Fragen

Ich werde hier sowohl aktuelle als auch die häufigsten Fragen beantworten, nur für den Fall, daß ich gerade nicht erreichbar bin.

Schachsport oder Schachspiel?

Im Verbund der GS Thalbürgel und es Schachvereins BW Bürgel bieten wir beide Richtungen an. Schachsport mit sehr anspruchsvollem Training und das Spiel mit freizeitorientierter Betreuung. Die Entscheidung über die Richtung obliegt ganz den Kindern, das Springen zwischen den Gruppen ist allerdings nur einmal erlaubt. Ich selber favorisiere den Bereich des Sports, die Schularbeitsgemeinschaften werden trotzdem nur zu einen kleinen Teil Werbeveranstaltung für das leistungsorintierte Schachtrainig sein. In beiden Gebieten sind allerdings Ruhe und Disziplin unerläßliche Grundvoraussetzungen.

In welchem Alter sollte mein Kind mit dem Spiel anfangen?

So zeitig, wie möglich. Eine Altersgrenze für den Beginn gibt es nicht. Selbst ein 16-jähriger kann innerhalb von 2 Jahren relativ mühelos auf das Niveau eines Bezirksklassespieler kommen. In anderen Sportarten dürfte das nur bei einigem Talent machbar sein. Im Bereich des Schachsport sollte man mit der 2. Klasse einsteigen, je größer die Ambitionen desto früher.

Ich möchte meinem Kind ein Schachbuch/Schachprogramm schenken. Was empfiehlt der Leitwolf?

Generell gilt, daß es nie verkehrt ist, ein Werk der ganz großen Meister Nimzowitsch, Euwe oder Dworetzki zu schenken. Spezielle Kinderbücher sind "Schach macht Spaß" von Bodo Stack - Sportverlag Berlin für Einsteiger und Werke des Autors Bernd Rosen, speziell "Erfolg im Endspiel", sowie "Schach konkret" von Richter\Preuße\Brömel für Fortgeschrittene.

Im Bereich der Schachsoftware empfehle ich die Lernkurse "Fritz macht Spaß" aus dem Hause Chessbase und "Karpow Schachschule" aus dem Hause Mephisto.

Die Lehrwerke in der Saison 2004/05 sind in der GS Thalbürgel "Schach macht Spaß" von Bodo Starck und im Training "Schach von A bis Z" von Dr. Max Euwe.

Mein Kind möchte gern mit zum Schachturnier fahren. Ich habe aber Angst, daß es nur verliert, frustriert wird und dann die Lust am Spiel verliert. Welche Erfahrungen haben andere Kinder/Eltern gemacht?

Dieser Fall ist nicht ganz auszuschließen, kommt jedoch sehr selten vor. Es gibt in der Schachgruppe Kinder, die in 3 Jahren nur eine Partie gewonnen haben, aber noch immer mit Begeisterung dabei sind und auf Turniere fahren. Von den Kindern, die das Spiel wieder aufgegeben haben, war meist Langeweile und mangelnde Geduld der Grund. Zum meinem Leidwesen sind es oft die besseren Schüler, die lieber Fußball oder Nintendo spielen. Im Zweifelsfall empfehle ich ein Gespräch mit den Eltern anderer Kinder zu suchen.

Training

Schachspiel - Wieviel Training ist sinnvoll?

Grundsätzlich kann man sagen, daß Schach keine körperlichen Verschleißerscheinungen bedingt. Deshalb sollten die Kinder auch trainieren so oft sie wollen. Ich werde sofort bremsend eingreifen, falls sich ein Übermaß hemmend auf den Spaß oder Erfolg auswirkt. Das wichtigste Training ist ohnehin das häusliche Selbstudium.

Schachsport - Wieviel Training ist notwendig?

Ich halte mindestens 2 Trainings pro Woche für sinnvoll und im Hinblick auf den Erfolg und die sportliche Leistung notwendig. Zusätzlich sollten täglich 15 bis 30 Minuten Selbstudium dazukommen. Alles andere hat nichts mit Schachsport zu tun.

Die Trainingszeiten finden Sie hier. Generell gilt: Wer will, bekommt Training.

Turniere

Wir streben für alle Kinder und Jugendlichen 30 Wettkampfpartien im Jahr an und werden deshalb mindestens ein Turnier im Quartal spielen. Ich empfehle dringend an diesen Turnieren teilzunehmen, auch wenn gerade Punktspiel im Fußball ist oder die Oma 62 wird.